Bereits um 1550

bestanden mehrere Eisenhütten, jedoch auch eine aus einer Lumpenmühle hervorgegangene Edelpapierfabrik (Kanzleipapier für Dresden). Hütten hatte um 1600 ca. 800 Einwohner. Zu dieser Zeit blühte Königstein durch zahlreiche Einnahmen und den Bewohnern am Fuße der Festung ging es gut. Die Papierfabrik besteht übrigens heute noch und ist einer der zweitgrößte Arbeitgeber für die Königsteiner.

Zwischen der Stadt Königstein und Hütten finden wir im Bielatal den heutigen Schwenkehof, einen offenen Dreieckshof. Im späten Mittelalter befand sich hier, direkt unter der Festung, der größte Hochofen Sachsens. Als Zeugnis dafür kann man das Hauptgebäude des Ensembles, das „Alte Gießhaus“, wie es bis Mitte des 19. Jahrhunderts hieß, ansehen.

Die Arbeiter in Hütten brauchten als Nahrung vor allem Getreide, das in nebenan errichteten Mahlmühlen verarbeitet wurde. Neben, teilweise auch aus, den Mahlmühlen entstanden Brettmühlen, um das vorhandene Holz für Bauzwecke zu verwenden.

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